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Lehrer Gehalt: rund 5.700 € im Monat — nach Bundesland (2026)

Lehrer-Gehalt: Median rund 5.700 € brutto im Monat. A13-Einstieg 2026 zwischen 4.750 € (Mecklenburg-Vorpommern) und 5.400 € (Bayern). Alle Unterschiede im Überblick.

Kurz gesagt: Lehrkräfte verdienen im Median rund 5.700 € brutto im Monat (etwa 68.400 € im Jahr, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit) — je nach Bundesland, Schulform und Verbeamtung. Verbeamtete Lehrkräfte starten 2026 in der Besoldungsgruppe A13 bei rund 5.300–5.400 €. Das Bundesland macht den Unterschied: In Bayern beginnt A13 bei rund 5.400 € im Monat, in Mecklenburg-Vorpommern bei rund 4.750 € — gut 600 € Abstand.

Das Gehalt auf einen Blick

Bundesland / SituationBrutto / Monat
Bayern (A13, Einstieg)ca. 5.400 €
Baden-Württemberg (A13, Einstieg)ca. 5.330 €
Median Entgeltatlas (alle Schulformen)ca. 5.700 €
Mecklenburg-Vorpommern (A13, Einstieg)ca. 4.750 €
Unterschied Bayern zu MV (A13, Einstieg)gut 600 €
Spitzenwerte (A15 / Funktionsstellen)über 6.000 €
Median im Jahrca. 68.400 €
Stundenlohn (rechnerisch)ca. 30–35 €

Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.

Das Lehrerinnen und Lehrer Gehalt im Referendariat


Nach erfolgreichen Abschluss des Studiums folgt das Referendariat. Wie der Verdienst sich hier gestaltet ist an diverse Faktoren gekoppelt. Darunter fallen der Familienstand und das Bundesland. Des Weiteren sind die Schulform und die Besoldungsgruppe des Einstiegsamtes zu erwähnen.

Als Anwärter auf Grundschullehramt ist der Verdienst im Referendariat geringer als bei den Anwärtern auf Gymnasiallehramt. Als Referendar an einem Gymnasium klassifiziert man dich in der Besoldungsgruppe A13.


Lehrerinnen und Lehrer Gehalt: Beamte und Tarifangestellte


Im Jahr 2006 kam es zu einer Föderalismusreform, welche regelt, dass die Bundesländer selbst die Vergütung der Lehrkräfte regeln.

Schlussfolgernd werden Personen aus dem öffentlichen Dienst nach dem Dienstrecht und den Besoldungstabellen des jeweiligen Landes vergütet. 


Zu den Besserverdienern gehören Lehrkräfte grundsätzlich. Wo und wen sie unterrichten nimmt aber drastischen Einfluss auf ein Lehrer Gehalt.


Falls man als Lehrer tätig wird durch einen Quereinstieg, so findet man sich in der Regel in einem Angestelltenverhältnis wieder. 


Tarifangestellte verdienen meist ein geringeres Netto



Lehrerinnen und Lehrer Gehalt als verbeamteter Lehrer


Zum Berufseinstieg findet sich ein verbeamteter Lehrer je nach Schulform in A12 oder A13 wieder. Inzwischen zahlen die meisten Bundesländer allen Lehrkräften A13; nur in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland gilt für Grundschullehrkräfte noch A12. Es ist im Gehalt erkennbar, wo man unterrichtet. 

Ob man an einem Gymnasium arbeitet oder in einer Grundschule. Die Lehrkraft an einem Gymnasium wird mit einem höheren Lehrer Gehalt vergütet. Hier beginnt man zum Berufsstart in A13. In der Karrierelaufbahn einer Lehrkraft kann man mit dem höchsten Verdienst nach 28 Jahren rechnen.

Mit weniger Steuerabzügen hat man als verbeamtete Lehrkraft zu rechnen. Außerdem bringt der Beamtenstatus noch weitere Vorteile mit sich. So ist die pädagogische Freiheit zu nennen und die Unkündbarkeit.


Lehrerinnen und Lehrer Gehalt als angestellte Lehrkraft


Hier greift für die angestellten im Gegensatz zu den verbeamteten der Tarifvertrag für die Länder. Nur Hessen handhabt als einziges Bundesland diese Regelung anders. Ausschlaggebend für die Eingruppierung in die Entgeltgruppe ist die Schulart und die Erfahrung die die Lehrkräfte mit sich bringen. 

Es gibt in Deutschland zwei Bundesländer in denen lediglich angestellte Lehrer anzutreffen sind. Da ist zunächst Berlin zu nennen, wo das Lehrer Gehalt anfangs in der Erfahrungsstufe 5 angesiedelt ist. Als zweites Bundesland ist es Sachsen, mit der Erfahrungsgruppe 2.


Wo ist das Lehrerinnen und Lehrer Gehalt zum Berufseinstieg am höchsten?


Da die einzelnen Bundesländer die Vergütung selber bestimmen sind die Auszahlungen in der Besoldungsgruppe A12 unterschiedlich hoch.

Das höchste monatliche Bruttogehalt beziehen Lehrkräfte in Süden der Republik. 


Für Grundschullehrkräfte gilt in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland weiterhin die niedrigere Besoldungsgruppe A12; der Einstieg liegt dort real bei rund 4.200–4.800 € im Monat.


Mecklenburg-Vorpommern besoldet dagegen seit dem Schuljahr 2020/21 alle Lehrkräfte — auch an Grundschulen — nach A13. Der Einstieg liegt dort bei rund 4.750 € brutto im Monat.


Die Vergütung der Lehrkräfte lässt sich aber auch in der Besoldungsgruppe A 13 darstellen.

Das Einstiegsgehalt in A13 liegt in Bayern 2026 bei rund 5.400 € brutto im Monat. 


In Mecklenburg-Vorpommern liegt der A13-Einstieg 2026 bei rund 4.750 € brutto im Monat — gut 600 € weniger als in Bayern.


Was hoch ist ein Lehrerinnen und Lehrer Gehalt pro Stunde?


Das kann man pauschal nur schwer beantworten. Nimmt man den Median von rund 5.700 € monatlich und eine 40-Stunden-Woche an, kommt man rechnerisch auf gut 30 € pro Stunde.


Nun kann man aber davon ausgehen, dass Lehrer faktisch mehr arbeiten. 

Abhängig von dem Bundesland und der Schulform halten Lehrkräfte zwischen 24 und 28,5 Unterrichtsstunden ab. Aber darauf folgen noch Korrekturen und Vorbereitungen für die Lehreinheiten. Somit kann man von circa 48 Stunden Arbeitszeit pro Woche ausgehen. Legt man diese realistischere Wochenarbeitszeit zugrunde, sinkt der rechnerische Stundensatz entsprechend.


Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten als Lehrkraft


An einem Gymnasium lässt sich im Vergleich zu anderen Schulformen die Karriere am besten beeinflussen. Hier sind die Aufstiegsmöglichkeiten deutlich besser voranzutreiben. Dies hängt mit der Verteilung von Beförderungsfällen ab. Diese sind geringer an Haupt und Realschulen. 

Als Gymnasiallehrer kann man sein Lehrer Gehalt von der Besoldungsgruppe A13 bis zu A15 nach oben korrigieren. Dies geschieht durch das Bewerbend auf verschiedene Funktionsstellen. Diese können Stellen zur Koordination der Oberstufe oder eines Fachbereichs sein. Somit kann man monatlich mit mehr als 6.000 € brutto rechnen. 


Wirft man einen Blick in unsere Nachbarländer, stehen deutsche Lehrkräfte besonders gut da: Bei der Bezahlung zählen sie innerhalb der EU und OECD zur Spitzengruppe.

Gender Erklärung:


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blog Artikel die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. 

Häufige Fragen

Was verdient ein Lehrer im Monat?

Der Median liegt bei rund 5.700 € brutto im Monat (etwa 68.400 € im Jahr). Verbeamtete Lehrkräfte starten 2026 in A13 je nach Bundesland bei rund 4.750 € (Mecklenburg-Vorpommern) bis 5.400 € (Bayern); in Spitzenpositionen sind über 6.000 € möglich.

In welchem Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Beim A13-Einstieg zählt Bayern mit rund 5.400 € brutto im Monat zu den Spitzenreitern. Baden-Württemberg liegt bei rund 5.330 €, Mecklenburg-Vorpommern (ebenfalls A13) bei rund 4.750 € — gut 600 € weniger als Bayern.

Wie hoch ist der Stundenlohn?

Rechnet man mit einer 40-Stunden-Woche, kommt man auf rund 30 € pro Stunde. Die tatsächliche Arbeitszeit von Lehrkräften liegt allerdings häufig darüber.

Quellen

Stand: August 2026. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die gültigen Besoldungs- und Tariftabellen der Länder sowie die amtlichen Statistiken. Keine individuelle Beratung.

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