ELEVELAngestellte Immobilienmakler:innen verdienen laut Entgeltatlas im Mittel rund 4.624 € brutto im Monat (Median, Vollzeit) – etwa 55.500 € im Jahr. Die Provisions-Spanne im Überblick.
Kurz gesagt: Angestellte Immobilienmakler:innen verdienen laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Mittel rund 4.624 € brutto im Monat (Median, Vollzeit) – das entspricht etwa 55.500 € im Jahr. Weil ein großer Teil der Vergütung über Provisionen läuft, ist die tatsächliche Spanne breit: Zum Einstieg ist ein Fixum von rund 1.000 € üblich, mit Provision kommt man auf 2.000 bis 2.500 € im Monat. Selbstständige können in guten Jahren deutlich mehr erreichen – verlässliche amtliche Zahlen gibt es dafür jedoch nicht.
| Situation | Brutto |
|---|---|
| Median angestellte Makler:innen (Vollzeit, Entgeltatlas 2024) | ca. 4.624 € / Monat (≈ 55.500 € / Jahr) |
| Fixum zu Beginn (branchenüblich, nicht amtlich) | ca. 1.000 € / Monat |
| Einstieg mit Provision (Schätzung) | 2.000 – 2.500 € / Monat |
| Selbstständig, gute Jahre (Schätzung, nicht amtlich) | hoch fünfstellig möglich |
| Spitzenwerte (Einzelfälle, nicht belegbar) | teils sechsstellig |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Als selbstständige:r Makler:in hängt der Jahresverdienst fast vollständig von den abgeschlossenen Provisionsgeschäften ab. Realistisch ist eine breite Spanne – von schwachen Jahren bis zu guten Jahren mit deutlich fünfstelligen, in Einzelfällen sechsstelligen Beträgen. Verlässliche amtliche Zahlen gibt es dafür nicht, weil der Entgeltatlas nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte erfasst. Es kommt zudem immer darauf an, welche Immobilien man verkauft und wo diese errichtet sind.
Verschiedene Kriterien beeinflussen ein Immobilienmakler Gehalt. Eins lässt sich aber festhalten:
Viel steht und fällt mit dem persönlichen Engagement und einer soliden Grundausbildung die man genossen hat.
Ein essentielles Kriterium für die späteren Auszahlung ist für welchen Sektor man sich interessiert und entscheidet.
Das Immobilienmakler Gehalt fällt unterschiedlich hoch aus, unter der Berücksichtigung ob man sich im Bereich des Verkaufs und der Vermietung von Luxusobjekten bewegt oder das Selbe im Bereich kleinerer Flächen in B-Lage.
Um ein hohes Gehalt beziehen zu können bedarf es viel Zeit, Geld und vor allem Fingerspitzengefühl.
In erster Linie muss man ein klares Interesse am Menschen haben und für Kundenwünsche offen sein. An einem guten Gefühl und Blick für die richtigen Häuser und Wohnungen sollte es auch nicht mangeln.
Immobilienmakler wird man dank einer behördlichen Erlaubnis. Man hat sich im Vorfeld die Erlaubnis der Gewerbeordnung gemäß §34c einzuholen.
Sollte man sich aber für diesen Berufszweig entscheiden, empfiehlt sich trotzdem die richtige Ausbildung. Man tut sich später im Erwerbsleben deutlich leichter als Selbständiger mit eigenem Büro oder Angestellter, wenn man zunächst eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann erfolgreich abgeschlossen hat.
In der Regel erfährt ein selbstständiger Immobilienmakler seine Vergütung durch Provision. Marktüblich liegt sie in einer Größenordnung von etwa 3 % bis 6 % des Verkaufswertes – eine gesetzlich fixe Größe ist das aber nicht. Seit Dezember 2020 wird die Provision beim Verkauf selbstgenutzten Wohneigentums zudem in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Klar ist: Über die persönliche Erfolgsquote nimmt der Makler Einfluss auf sein Gehalt.
Bei der Vermietung greift seit 2015 das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn auch. Die Courtage ist dabei auf maximal zwei Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer gedeckelt. Logische Schlussfolgerung: Je mehr Verträge der Immobilienmakler abschließt, desto höher wird sein Gehalt am Ende des Monats ausfallen.
Einen angestellten Immobilienmakler kann man bei Banken, in einem Immobilienbüro oder bei der Sparkasse antreffen. Hier kann man zum Beginn mit einem Fixum von 1000€ pro Monat rechnen. Alles weitere wird durch die Provision bestimmt. Sie ist an den Erfolg des jeweiligen Maklers gekoppelt.
Zum Berufsstart kann man so mit einem Immobilienmakler Gehalt von 2000€ bis 2500€ Brutto im Monat kalkulieren.
Falls man sich dazu entschließt von Beginn an den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, so fällt der Festbetrag weg und man ist zu 100% auf den Erfolg angewiesen.
Im Angestelltenverhältnis ist die Datenlage besser. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit weist für angestellte Immobilienmakler:innen in Vollzeit einen Median von rund 4.624 € brutto im Monat aus – also etwa 55.500 € im Jahr (Datenstand 2024). Einstiegs- und Teilzeitkräfte liegen darunter, erfahrene Fachkräfte in gefragten Lagen darüber.
Mit hoher Qualifikation, einer Spezialisierung und einem starken Provisionsanteil sind auch deutlich höhere Beträge möglich – solche Spitzenwerte sind allerdings Einzelfälle und statistisch nicht belegt.
Die Frage, die man im Vorfeld für sich klären muss lautet: „Ist mir Sicherheit wichtiger, oder doch der Verdienst?“
In beiden Fällen ist zu erwähnen, dass eine gute Ausbildung ein Fundament bildet, auf das man vertrauen kann.
Sollte aber das Sicherheitsbestreben überwiegen, so ist die Festanstellung das Richtige. Hier kann man mit einer kleineren Provision kalkulieren. Der Druck auf die eigene Person fällt geringer aus.
Wenn man aber einen Hang zum Risiko hat und an sich und seinen Erfolg glaubt, sollte man die Option der Selbständigkeit in Erwägung ziehen!
Gender Erklärung:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blog Artikel die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.
Angestellte Immobilienmakler:innen verdienen laut Entgeltatlas im Mittel rund 4.624 € brutto im Monat (Median, Vollzeit) – etwa 55.500 € im Jahr. Weil ein großer Teil der Vergütung über Provisionen läuft, ist die tatsächliche Spanne breit; verlässliche amtliche Zahlen für Selbstständige gibt es nicht.
Meist aus einem Fixum und einer Provision. Zu Beginn ist ein Fixum von rund 1.000 € brutto im Monat branchenüblich, mit Provision kommt man auf 2.000 bis 2.500 €. Diese Werte sind Orientierungsgrößen, keine amtlichen Zahlen.
Das hängt stark vom Einzelfall ab. Angestellte haben mit dem Entgeltatlas-Median (rund 4.624 € im Monat) eine belastbare Orientierung; Selbstständige können in guten Jahren mehr verdienen, tragen aber das volle Provisionsrisiko.
Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die amtlichen Statistiken (Entgeltatlas). Der Entgeltatlas erfasst nur sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte; Provisions- und Selbstständigeneinkommen sind Orientierungswerte. Keine individuelle Beratung.