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Rettungssanitäter Gehalt: rund 3.500 € im Monat (2026)

Rettungssanitäter verdienen nach TVöD EG4 rund 2.994–3.620 € Grundentgelt, mit Schicht-/Nachtzulagen im Mittel etwa 3.500 €/Monat. Der Notfallsanitäter (TVöD-P8) verdient mehr.

Kurz gesagt: Rettungssanitäter:innen verdienen nach TVöD (Entgeltgruppe 4) ein Grundentgelt von rund 2.994 bis 3.620 € brutto im Monat; mit den üblichen Schicht-, Nacht- und Wochenendzulagen kommen sie im Mittel auf rund 3.500 € brutto im Monat (etwa 42.000 € im Jahr, gut 20 € Stundenlohn). Der kürzer qualifizierte Rettungssanitäter (Lehrgang von 3 bis 9 Monaten) verdient dabei weniger als der Notfallsanitäter (dreijährige Ausbildung, TVöD-P8, rund 3.700 bis 4.500 €). Der Entgeltatlas führt beide Berufe in einer gemeinsamen Rettungsdienst-Fachkraft-Gattung mit Median 4.447 € zusammen – dieser Wert wird vom höher qualifizierten Notfallsanitäter nach oben gezogen.

Das Gehalt auf einen Blick

SituationBrutto
Grundentgelt TVöD EG42.994 – 3.620 € / Monat
Mit Schicht-/Nacht-/Wochenendzulagenrund 3.400 – 3.900 € / Monat
Durchschnitt (mit Zulagen)rund 3.500 € / Monat
entsprichtrund 42.000 € / Jahr
Stundenlohngut 20 €
Zum Vergleich: Notfallsanitäter (TVöD-P8)rund 3.700 – 4.500 € / Monat

Die TVöD-Grundentgelte sind Bruttowerte ohne Zulagen; mit Schicht-, Nacht- und Wochenendzulagen erhöht sich der Verdienst entsprechend.

Ein verantwortungsvoller Beruf mit dem entsprechenden Gehalt?

Willst du als Rettungssanitäter arbeiten? Die Aufgaben eines Rettungssanitäter beinhalten viel Belastung, Stress und Verantwortung. Somit stellt sich die Frage, was man eigentlich als Gehalt erwarten kann.

Das Gehalt

Zum Berufsstart richtet sich das Gehalt nach dem TVöD-Grundentgelt der Entgeltgruppe 4 (Stufe 1) und liegt bei rund 2.994 € brutto pro Monat; mit steigender Erfahrung wächst es bis etwa 3.620 €. Rechnet man die üblichen Schicht-, Nacht- und Wochenendzulagen hinzu, liegt das Rettungssanitäter-Gehalt im Mittel bei rund 3.500 € brutto im Monat. 

Somit beläuft sich das durchschnittliche Jahresgehalt brutto auf etwa 42.000 € und entspricht einem Stundenlohn von gut 20 €. Gearbeitet wird im Schichtdienst – die Zulagen dafür sind hier bereits berücksichtigt.

Wichtig zur Einordnung: Der Rettungssanitäter durchläuft nur einen Lehrgang von 3 bis 9 Monaten und wird tariflich niedriger eingruppiert (TVöD EG4) als der Notfallsanitäter, der eine dreijährige Ausbildung absolviert und nach TVöD-P8 vergütet wird (rund 3.700 bis 4.500 € im Monat). Der Entgeltatlas erfasst beide Berufe gemeinsam in der Gattung „Berufe im Rettungsdienst – fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" (Median 4.447 €); dieser Wert liegt über dem, was ein reiner Rettungssanitäter tariflich erreicht.

Als Jahresverdienst kannst du zum Berufsstart – Grundentgelt nach TVöD EG4 – mit rund 36.000 € rechnen; mit den Zulagen entsprechend mehr.

Verschiedene Faktoren, die dein Gehalt beeinflussen


Zu Beginn des Artikels ist zu erwähnen, dass es in diesem Berufszweig starke Schwankungen beim Gehalt, abhängig vom Bundesland gibt. Dieser Aspekt spielt eine Große Rolle bei den Gehaltsmöglichkeiten.


Die Ausbildung

Bevor man Rettungssanitäter wird, hat man die Ausbildung zu durchlaufen. Hier erhält man kein Gehalt, beziehungsweise keine Vergütung. In einigen Fällen hat man für diverse Themen die im Laufe der Ausbildung aufkommen selber zu zahlen!


Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf drei bis neun Monate. Das liegt daran, dass die Ausbildung zum Rettungssanitäter im Bereich des Sanitäts- und Rettungswesen kein anerkannter Ausbildungsberuf ist.


Die Ausbildung zum Rettungssanitäter gliedert sich in vier Teile und dauert in der Regel 520 Stunden.

Sie besteht aus theoretischen Schulungen, einem Klinikpraktikum, ein Rettungswachenpraktikum und am Ende die Prüfungsphase.


Zu den theoretischen Schulungen gehören unter anderem Anatomie und Physiologie, Notfallchirurgie und Psychologie. Diese Themen werden binnen 160 Stunden in der Regel aufgearbeitet.


Die Selbe Dauer wird für das klinische Praktikum in Anspruch genommen. Diese absolviert man entweder in der Notfallambulanz, der Intensivstation oder in der Anästhesie.


Weitere 160 Stunden verbringt ein angehender Rettungssanitäter in einer Rettungswache, wo er am Besten auf 80 Stunden im Einsatz kommt. 


Die restliche Zeit bezieht sich auf Vorbereitung für die Abschlussprüfung.


Nachdem man die Ausbildung abgeschlossen hat wartet nun der Berufseinstieg auf die jungen Rettungssanitäter aber was erwartet sie hier bei dem Gehalt?


Der Arbeitgeber


Aber das Gehalt hängt stark von dem späteren Arbeitgeber ab.

So muss man wissen, dass die großen Rettungsdienste zum Teil nach ihren eigenen Tarifverträgen abrechnen. 

Hier ist das deutsche Rote Kreuz zu nennen, die Johanniter, Malteser und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).


Nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) richtet sich dein Rettungssanitäter-Gehalt in kommunalen Rettungsdiensten. Zum Berufsstart bist du in der Entgeltgruppe 4 (Stufe 1) eingruppiert; das Grundentgelt liegt hier bei rund 2.994 € brutto im Monat und steigt mit der Erfahrung bis etwa 3.620 €. Hinzu kommen die Zulagen für Schicht-, Nacht- und Wochenenddienst. 


Zu Beginn des Artikels wurden die Bundesländer erwähnt. Nachdem du das Durchschnittsgehalt eines Rettungssanitäter nun kennst, wirst du erfahren, wie das Gehalt von Bundesland zu Bundesland variiert.

Es gibt in kaum einem medizinischen Beruf eine so signifikante Spanne innerhalb der Gehälter wie es beim Rettungssanitäter der Fall ist. 


Die Gehälter unterscheiden sich deutlich – vor allem danach, ob der Arbeitgeber nach einem Tarifvertrag (etwa TVöD) zahlt oder nicht, und wie hoch der Anteil an Schicht-, Nacht- und Wochenenddiensten ausfällt. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit weist für die gemeinsame Rettungsdienst-Fachkraft-Gattung (Rettungs- und Notfallsanitäter) eine Spanne der mittleren 50 % von rund 3.764 € bis 5.130 € brutto im Monat aus – die oberen Werte betreffen vor allem die höher qualifizierten Notfallsanitäter:innen. Regionale Unterschiede spielen ebenfalls eine Rolle, lassen sich seriös aber nicht auf einen festen Euro-Betrag beziffern.


Die Tarifverträge


Auf sein Gehalt und die späteren Entgeltstufen der Tarifverträge kann man durch Weiterbildungen und Qualifikationen Einfluss nehmen. Außerdem richten sie sich nach den Jahren die man an Berufserfahrung hat sammeln können. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) gewährt zudem neben dem monatlichen Gehalt eine anteilige Jahressonderzahlung.


Wenn man das Rettungssanitäter Gehalt nun mit anderen Gehältern im medizinischen Bereich vergleicht so erkennt man, dass das Gehalt für Rettungssanitäter sich im Mittelfeld bewegt. Laut Lohnspiegel liegt das Rettungssanitäter Gehalt in etwa bei dem eines medizinischen Fachangestellten.

Gender Erklärung:


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blog Artikel die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. 


Häufige Fragen

Was verdient ein Rettungssanitäter?

Mit den üblichen Schicht-, Nacht- und Wochenendzulagen im Mittel rund 3.500 € brutto im Monat (etwa 42.000 € im Jahr, gut 20 € Stundenlohn). Das TVöD-Grundentgelt (EG4) liegt bei 2.994 bis 3.620 €. Der höher qualifizierte Notfallsanitäter verdient mehr.

Was verdient man zum Berufsstart?

Das TVöD-Grundentgelt (Entgeltgruppe 4, Stufe 1) liegt bei rund 2.994 € brutto im Monat. Inklusive Zulagen erreichen Einsteiger:innen im unteren Viertel etwa 3.764 € im Monat.

Wie groß sind die regionalen Unterschiede?

Deutlich – vor allem je nachdem, ob nach Tarif gezahlt wird und wie hoch der Zulagenanteil ausfällt. Für die gemeinsame Rettungsdienst-Fachkraft-Gattung nennt der Entgeltatlas eine mittlere Spanne von rund 3.764 € bis 5.130 € brutto im Monat; die oberen Werte betreffen überwiegend Notfallsanitäter:innen.

Quellen

→ Vergleiche dieses Gehalt mit über 50 weiteren Berufen in der großen Gehaltsübersicht 2026.

Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die gültigen Tariftabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Beratung.

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