ELEVELGehalt Rechtsanwaltsfachangestellte: 3.472 € brutto im Monat im Median, rund 20 € Stundenlohn. Ausbildungsvergütung und Gehaltsspanne im Überblick.
Kurz gesagt: Rechtsanwaltsfachangestellte verdienen im Median rund 3.472 € brutto im Monat, was einem Stundenlohn von etwa 20 € entspricht. Je nach Kanzlei, Region und Berufserfahrung reicht die Spanne von rund 2.816 € bis 4.337 € brutto im Monat.
| Situation / Region | Brutto / Monat |
|---|---|
| Ausbildung, 1. Jahr | ca. 1.012 € |
| Ausbildung, 2. Jahr | ca. 1.115 € |
| Ausbildung, 3. Jahr | ca. 1.215 € |
| Unteres Viertel (25 %) | 2.816 € |
| Durchschnitt (Median) | 3.472 € |
| Oberes Viertel (75 %) | 4.337 € |
| Stundenlohn | ca. 20 € |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Eine Rechtsanwaltsfachangestellte unterstützt den Jurist oder die Juristin dabei, die Rechte der Mandanten durchzusetzen. Die Tätigkeiten eines Rechtsanwaltfachangestellten sind sehr vielfältig und umfassend.
Dein Arbeitsalltag besteht aus der Betreuung von Mandanten, dem Vorbereiten von Schriftsätzen oder Akten und die Berechnung von Fristen sowie Gebühren.
Rechtsanwaltsfachangestellte verdienen im Median rund 3.472 Euro brutto im Monat – das sind etwa 41.700 Euro brutto im Jahr. Das entspricht einem ungefähren Stundenlohn von rund 20 €. Je nach Kanzlei, Region und Berufserfahrung reicht die Spanne von rund 2.816 Euro (unteres Viertel) bis rund 4.337 Euro (oberes Viertel).
Dein Gehalt während der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellte richtet sich nach den Vergütungsempfehlungen der Rechtsanwaltskammern und variiert je nach Kammerbezirk und Kanzleigröße. Auch deine Berufserfahrung wird durch eine gestaffelte Vergütung honoriert. Im bundesweiten Durchschnitt der Kammerempfehlungen für 2026 verdienst du:
Einzelne Kammerbezirke (etwa Hamm oder Koblenz) empfehlen deutlich höhere Sätze.
Dein Job als Rechtsassistentin/ Rechtsassistent
Die Weiterbildung zum staatlich anerkannten Rechtsassistent/ zur staatlich anerkannten Rechtsassistentin besteht aus dem Umgang mit Dokumenten von rechtlicher Relevanz. Dazu gehören:
Darüber hinaus gehört das Erlernen von juristischem Fachvokabular zu der Weiterbildung zur Rechtsassistentin/ zum Rechtsassistenten.
Dein Job als Rechtsfachwirtin/ Rechtsfachwirt
Durch die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin/ zum Rechtsfachwirt können Rechtsanwaltsfachangestellte ihre Führungskompetenzen verbessern und leitende Funktionen in Rechtsanwaltskanzleien annehmen. Mit der dadurch übernommenen größeren Verantwortung und der Vertiefung der bereits vorhandenen Kompetenzen gehen oft auch höhere Gehälter einher.
Um Fachwirt/ Fachwirtin für Recht zu werden, muss eine bundesweit einheitlich geregelte Abschlussprüfung absolviert werden. Die Teilnahme an einem Lehrgang ist dazu nicht verpflichtend.
Dein Job als Rechtsmanagerin/ Rechtsmanager
Der Abschluss eines Rechtsmanagers oder Rechtsmanagerin wird gleich angesehen, wie ein Jurist/ Juristin nach dem ersten Staatsexamen.
Deine Tätigkeit als Rechtsmanagerin oder Rechtsmanagerin haben bereits sehr viele juristische Inhalte. Aus diesem Grund solltest du in folgenden Themen geschult sein:
Dein Job als Betriebswirtin/Betriebswirt für Recht
Neben der Kanzlei kannst du dich auch für ein Unternehmen als Arbeitgeber entscheiden. In diesem Fall musst du eine Weiterbildung zum Betriebswirt / zur Betriebswirtin für Recht absolvieren.
Deine Aufgabe im Unternehmen kann es sein, die Geschäftsleitung in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen zu beraten.
Die Weiterbildung zum Betriebswirt oder zu Betriebswirtin wird landesrechtlich geregelt und wird entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit an Fachschulen durchgeführt.
Wie viel du verdienst, hängt stark von Region, Kanzleigröße und Berufserfahrung ab. In wirtschaftsstarken Ballungsräumen und größeren Kanzleien fallen die Gehälter tendenziell höher aus als in ländlichen Regionen und kleinen Kanzleien.
Wie in vielen Berufen ist tendenziell noch ein Ost-West-Gefälle spürbar: In den westlichen Bundesländern liegen die Gehälter im Durchschnitt etwas höher als in den östlichen. Konkrete, verlässliche Durchschnittswerte je Bundesland veröffentlicht die amtliche Statistik für diesen Beruf allerdings nicht, weshalb wir hier auf Fantasiezahlen verzichten.
Als bundesweiter Orientierungswert dient der Median von rund 3.472 Euro brutto im Monat, mit einer Spanne von etwa 2.816 Euro (unteres Viertel) bis 4.337 Euro (oberes Viertel).
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Gender Erklärung:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Blog Artikel die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.
Im Median rund 3.472 € brutto im Monat, was einem Stundenlohn von etwa 20 € entspricht. Die Spanne reicht von rund 2.816 € bis 4.337 €.
Nach den Vergütungsempfehlungen der Rechtsanwaltskammern für 2026 im bundesweiten Durchschnitt rund 1.012 € im ersten, 1.115 € im zweiten und 1.215 € im dritten Ausbildungsjahr – je nach Kammerbezirk auch mehr.
Das hängt vor allem von Region, Kanzleigröße und Berufserfahrung ab. In wirtschaftsstarken Regionen und größeren Kanzleien liegen die Gehälter tendenziell höher; insgesamt reicht die Spanne von rund 2.816 € (unteres Viertel) bis 4.337 € (oberes Viertel) brutto im Monat.
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Stand: August 2026. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die gültigen Tariftabellen bzw. amtlichen Statistiken. Keine individuelle Beratung.