ELEVELPflegehelfer-Gehalt: Median rund 3.596 € brutto/Monat (Entgeltatlas, Helfer), Viertel 3.184–4.202 €. Plus Zulagen, mehr als examinierte Fachkraft.
Kurz gesagt: Pflegehelfer:innen (Gesundheits- und Krankenpflegehelfer:innen) verdienen im Median rund 3.596 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Anforderungsniveau Helfer). Das untere Viertel liegt bei rund 3.184 €, das obere bei rund 4.202 €. Dazu kommen Schicht- und Nachtzuschläge, und der Pflegemindestlohn bildet die Untergrenze.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas, Helfer) | rund 3.596 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 3.184 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 4.202 € |
| Untergrenze | Pflegemindestlohn |
| Zulagen (Schicht/Nacht/Wochenende) | on top, je nach Dienstplan |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Die Ausbildung zum Pflegehelfer bzw. zur Pflegehilfskraft dauert je nach Bundesland ein bis zwei Jahre und ist landesrechtlich geregelt. Pflegehelfer:innen unterstützen die examinierten Pflegefachkräfte bei der Grundpflege; für anspruchsvollere, verantwortliche Aufgaben ist die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft nötig.
In tarifgebundenen Einrichtungen (TVöD-P, AVR) sorgen feste Stufen für planbare Steigerungen; für alle gilt der bundesweite Pflegemindestlohn als Untergrenze. Die im Median nicht enthaltenen Schicht-, Nacht- und Wochenendzuschläge machen einen wichtigen Teil des Nettoeinkommens aus.
Wichtig sind Träger und Tarifbindung, Region, Berufserfahrung und die Einrichtung (Krankenhaus, Pflegeheim, ambulanter Dienst). Zulagen erhöhen das Nettoeinkommen deutlich.
Der wirksamste Schritt ist die Weiterqualifikation zur examinierten Pflegefachkraft über die dreijährige generalistische Pflegeausbildung – damit steigt das Gehalt spürbar. Auch Zusatzqualifikationen und der Wechsel zu tarifgebundenen Trägern lohnen sich.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 3.596 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Anforderungsniveau Helfer, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 3.184 €, das obere bei rund 4.202 € – ohne die üblichen Schicht- und Nachtzuschläge.
Pflegehelfer haben eine kürzere, landesrechtlich geregelte Ausbildung (ein bis zwei Jahre) und unterstützen die examinierten Fachkräfte. Für verantwortliche Aufgaben ist die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft nötig.
Ja. Der bundesweite Pflegemindestlohn gilt als gesetzliche Untergrenze; in tarifgebundenen Einrichtungen kommen feste Stufen und Zulagen hinzu.
Am wirksamsten über die Weiterqualifikation zur examinierten Pflegefachkraft, dazu Zusatzqualifikationen und der Wechsel zu tarifgebundenen Trägern.
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Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.