ELEVELKrankenschwester-Gehalt: Median rund 4.587 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 4.111–5.116 € – plus Schicht- und Nachtzulagen. Stand 2026.
Kurz gesagt: Gesundheits- und Krankenpfleger:innen (heute in der Ausbildung „Pflegefachfrau/-mann") verdienen im Median rund 4.587 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 4.111 €, das obere bei rund 5.116 €. Dazu kommen in der Regel Schicht-, Nacht- und Wochenendzulagen, die das Nettoeinkommen spürbar erhöhen.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas, alle Beschäftigten) | rund 4.587 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 4.111 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 5.116 € |
| Ausbildungsvergütung (3. Jahr) | ca. 1.300–1.400 € |
| Zulagen (Schicht/Nacht/Wochenende) | on top, je nach Dienstplan |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Der Weg führt über die dreijährige generalistische Pflegeausbildung, die seit 2020 die früheren Ausbildungen in Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zusammenführt. Anders als bei vielen schulischen Gesundheitsberufen ist sie vergütet: Die Ausbildungsvergütung steigt über die drei Jahre auf rund 1.300 bis 1.400 € brutto im Monat.
Nach dem Examen richtet sich das Gehalt stark nach dem Arbeitgeber. In kommunalen und kirchlichen Häusern gilt ein Tarifvertrag – im öffentlichen Dienst die Pflegetabelle des TVöD (TVöD-P), bei kirchlichen Trägern die AVR. Das sorgt für planbare Stufensteigerungen und feste Zulagen. Der große Hebel für das Nettoeinkommen sind die Schicht-, Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge, die im Median oben nicht enthalten sind. Private Träger zahlen teils darunter, teils – bei Fachkräftemangel – mit Prämien darüber.
Die wichtigsten Faktoren sind der Träger (kommunal, kirchlich oder privat), das Bundesland, die Berufserfahrung und vor allem Fachweiterbildungen. Eine Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege, für den OP oder für Onkologie hebt das Gehalt ebenso wie die Übernahme von Leitungsaufgaben. Zwischen wirtschaftsstarken und schwächeren Regionen liegen mehrere Hundert Euro.
Der schnellste Hebel ist eine Fachweiterbildung. Wer weiter aufsteigen will, geht über die Praxisanleitung, die Stationsleitung oder ein Studium in Pflegemanagement bzw. Pflegepädagogik in Positionen mit deutlich höherem Gehalt. Auch der Wechsel in die Intensiv-, Anästhesie- oder OP-Pflege lohnt sich finanziell.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.587 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 4.111 €, das obere bei rund 5.116 € – jeweils ohne die üblichen Schicht- und Nachtzuschläge.
Die generalistische Pflegeausbildung ist vergütet. Die Ausbildungsvergütung steigt über die drei Jahre auf rund 1.300 bis 1.400 € brutto im Monat.
Über Fachweiterbildungen (z. B. Intensiv-, Anästhesie- oder OP-Pflege), die Übernahme von Leitungsaufgaben oder ein Studium in Pflegemanagement. Auch Schicht- und Nachtzulagen erhöhen das monatliche Nettoeinkommen deutlich.
In der Regel bietet der öffentliche Dienst mit dem TVöD-P planbare Stufensteigerungen und feste Zulagen. Private Träger zahlen teils darunter, bei Personalmangel aber auch mit Prämien darüber.
→ Vergleiche dieses Gehalt mit über 50 weiteren Berufen in der großen Gehaltsübersicht 2026.
Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.