ELEVELJustizfachangestellte-Gehalt: Median rund 4.195 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 3.954–4.646 €. Nach TV-L, mehr mit Aufstieg zum Rechtspfleger.
Kurz gesagt: Justizfachangestellte verdienen im Median rund 4.195 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 3.954 €, das obere bei rund 4.646 €. Im öffentlichen Dienst der Justiz sorgen feste Tarifstufen für ein planbares Einkommen.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas) | rund 4.195 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 3.954 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 4.646 € |
| Ausbildungsvergütung (3. Jahr) | ca. 1.150–1.300 € |
| Mit Aufstieg (Rechtspfleger) | deutlich über dem Median |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet bei Gerichten und Staatsanwaltschaften statt; sie ist vergütet. Die Ausbildungsvergütung im öffentlichen Dienst steigt über die drei Jahre auf rund 1.150 bis 1.300 € brutto im Monat.
Justizfachangestellte arbeiten im öffentlichen Dienst der Länder und werden nach TV-L (bzw. TVöD) vergütet, mit festen Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen. Das sorgt für planbare Steigerungen, Jobsicherheit und Zusatzleistungen des öffentlichen Dienstes.
Wichtig sind Eingruppierung und Erfahrungsstufe, das Bundesland, der Aufgabenbereich sowie Zusatzaufgaben. Wie überall im öffentlichen Dienst zählt weniger der Arbeitgeberwechsel als der tarifliche Aufstieg.
Der klassische Aufstieg führt über die Weiterbildung bzw. das Studium zum Rechtspfleger im gehobenen Justizdienst – mit deutlich höherer Vergütung. Auch die Übernahme von Team- oder Geschäftsstellenleitung hebt das Einkommen.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.195 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 3.954 €, das obere bei rund 4.646 €.
Im öffentlichen Dienst der Länder nach TV-L (bzw. TVöD) mit festen Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen – das sorgt für planbare Steigerungen und Jobsicherheit.
Die dreijährige Ausbildung bei Gerichten und Staatsanwaltschaften ist vergütet. Die Vergütung steigt auf rund 1.150 bis 1.300 € brutto im Monat.
Über die Weiterbildung bzw. das Studium zum Rechtspfleger im gehobenen Justizdienst sowie die Übernahme von Team- oder Geschäftsstellenleitung.
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Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.