ELEVELHeilerziehungspfleger-Gehalt: Median rund 4.525 € brutto/Monat (Entgeltatlas, Spezialist), Viertel 4.052–5.081 €. Nach TVöD SuE, mehr mit Leitung.
Kurz gesagt: Heilerziehungspfleger:innen verdienen im Median rund 4.525 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Anforderungsniveau Spezialist). Das untere Viertel liegt bei rund 4.052 €, das obere bei rund 5.081 €. In tarifgebundenen Einrichtungen sorgen feste Stufen und Zulagen für ein planbares Einkommen.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas) | rund 4.525 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 4.052 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 5.081 € |
| Öffentlicher Dienst / kirchliche Träger | planbar mit Stufen & Zulagen |
| Mit Leitungsfunktion | deutlich über dem Median |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Die Heilerziehungspflege wird in einer meist dreijährigen schulischen Ausbildung (Fachschule) erlernt; je nach Bundesland und Modell ist sie vergütet oder unvergütet. Heilerziehungspfleger:innen begleiten Menschen mit Behinderung in Wohn-, Arbeits- und Fördereinrichtungen.
Die meisten arbeiten bei kommunalen, kirchlichen oder freien Trägern. Im öffentlichen Dienst greift der Tarifbereich Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD SuE), bei kirchlichen Trägern die AVR – jeweils mit festen Stufen und Zuschlägen für Schicht- und Wochenenddienst.
Wichtig sind Träger und Tarifbindung, Berufserfahrung, Region, Zusatzqualifikationen und die Übernahme von Gruppen- oder Wohnbereichsleitung. Schicht- und Wochenendzuschläge erhöhen das Nettoeinkommen.
Wege sind Leitungsfunktionen (Gruppen-, Wohnbereichs- oder Einrichtungsleitung), Weiterbildungen sowie ein aufbauendes Studium der Heil- oder Sonderpädagogik bzw. Sozialen Arbeit.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.525 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Anforderungsniveau Spezialist, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 4.052 €, das obere bei rund 5.081 €.
Im öffentlichen Dienst nach dem Tarifbereich Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD SuE), bei kirchlichen Trägern nach AVR – jeweils mit festen Stufen und Zuschlägen.
Das hängt vom Bundesland und Modell ab: Die schulische Ausbildung an der Fachschule ist teils vergütet, teils nicht.
Über Leitungsfunktionen, Weiterbildungen oder ein aufbauendes Studium der Heil-/Sonderpädagogik bzw. Sozialen Arbeit.
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Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.