ELEVELHebamme-Gehalt: Median rund 4.846 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 4.155–5.428 €. Klinik nach TVöD plus Zuschläge, dazu freiberufliche Option.
Kurz gesagt: Hebammen verdienen im Median rund 4.846 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 4.155 €, das obere bei rund 5.428 €. In der Klinik wird nach Tarif (TVöD) vergütet, dazu kommen Schicht- und Nachtzuschläge; freiberufliche Hebammen rechnen dagegen über Gebührenordnungen ab.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas) | rund 4.846 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 4.155 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 5.428 € |
| Klinik (angestellt, TVöD) | plus Schicht- und Nachtzuschläge |
| Freiberuflich | abhängig von Leistungen & Auslastung |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Seit 2020 ist der Hebammenberuf akademisiert: Statt der früheren schulischen Ausbildung führt heute ein duales, vergütetes Studium zum Abschluss. Das duale Modell bringt von Beginn an ein Einkommen und die staatliche Berufszulassung.
Die meisten Hebammen arbeiten angestellt im Kreißsaal – dort greift in öffentlichen und kirchlichen Häusern der Tarif, ergänzt um Zuschläge für Schicht-, Nacht- und Wochenenddienst. Freiberufliche Hebammen (Vor- und Nachsorge, Geburtsbegleitung, Beleghebammen) rechnen über Gebührenordnungen ab; ihr Einkommen hängt von Leistungen und Auslastung ab.
Wichtig sind angestellt versus freiberuflich, der Klinikträger, Berufserfahrung, die Region sowie Zusatzqualifikationen. Die im Median nicht enthaltenen Schicht- und Nachtzuschläge machen im Klinikalltag einen relevanten Teil des Nettoeinkommens aus.
Wege sind Leitungsfunktionen im Kreißsaal, Zusatzqualifikationen (z. B. Still- oder Wochenbettbegleitung), ein aufbauendes Studium sowie – bei entsprechender Nachfrage – die freiberufliche Tätigkeit mit gefragten Leistungen.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.846 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 4.155 €, das obere bei rund 5.428 € – in der Klinik zzgl. Schicht- und Nachtzuschlägen.
Ja. Seit 2020 ist der Beruf akademisiert: Statt der früheren schulischen Ausbildung führt ein duales, vergütetes Studium zum Abschluss und zur Berufszulassung.
Angestellte Hebammen in der Klinik haben ein planbares Tarifgehalt plus Zuschläge. Freiberufliche rechnen über Gebührenordnungen ab – ihr Einkommen schwankt je nach Leistungen und Auslastung.
Über Leitungsfunktionen, Zusatzqualifikationen, ein aufbauendes Studium oder – bei guter Nachfrage – die freiberufliche Tätigkeit.
→ Vergleiche dieses Gehalt mit über 60 weiteren Berufen in der großen Gehaltsübersicht 2026.
Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.