ELEVELGehaltsverhandlung als Berufseinsteiger: Mit diesen Tipps, Zahlen und Formulierungen verhandelst du selbstbewusst – und holst mehr raus als du denkst.

Laut StepStone verhandeln nur 38 % der Berufseinsteiger aktiv über ihr Gehalt – aber 84 % von denen bekommen mehr als das Erstangebot. Das Einstiegsgehalt ist die Basis für alle künftigen Erhöhungen. Bevor es zur Gehaltsverhandlung kommt, musst du allerdings erst eingeladen werden – wie das gelingt, zeigt unser Guide zum Vorstellungsgespräch für Berufseinsteiger.
Quellen: Kununu Gehalt, Glassdoor, StepStone Gehaltsreport, gehalt.de, LinkedIn-Stellenanzeigen. Orientierungswerte 2026: BWL/VWL 35–42k, IT 42–50k, Ingenieurwesen 40–48k, Marketing 30–37k.
Drei Elemente: Marktdaten, spezifische Qualifikationen, Mehrwert für das Unternehmen. Plane eine Ankerzahl 10–15 % über deinem Wunschgehalt ein.
Immer erst nach einem klaren positiven Signal des Arbeitgebers. Nach dem Angebot: „Darf ich kurz darüber nachdenken und mich morgen zurückmelden?“
Auf die Gehaltsfrage: „Basierend auf meiner Recherche würde ich gern mit [Zahl] einsteigen.“ Wenn Angebot zu niedrig: „Ich hatte eher an [höhere Zahl] gedacht. Gibt es dort Spielraum?“
Zu früh eine Zahl nennen, persönliche Gründe nennen, das Erstangebot sofort annehmen, leere Ultimaten stellen.
Führe ein Leistungsprotokoll ab dem ersten Arbeitstag. Nach dem ersten Jahr: 5–8 % anstreben. Damit Recruiter dich überhaupt für interessant halten, sollte dein LinkedIn-Profil vollständig optimiert sein. Und nicht vergessen: Als Berufseinsteiger lohnt sich auch die Steuererklärung – mit dem Verlustvortrag aus dem Studium kannst du im ersten Berufsjahr 1.500–3.000 Euro sparen.
Orientierungswerte 2026: IT-Absolventen 42–50.000 €, BWL 35–42.000 €, Ingenieurwesen 40–48.000 €, Marketing 30–37.000 € jährlich brutto.
Ja – 84 % der Einsteiger die verhandeln bekommen mehr als das Erstangebot. Ein gut begründetes Gegenangebot gilt als professionell.
Mit Marktdaten, deinen Qualifikationen und deinem Mehrwert. Persönliche Gründe wie Miete sind keine Argumente.
Verhandle alternative Benefits: Urlaubstage, früheres Erstgespräch, Weiterbildungsbudget, Homeoffice-Tage.
Recherchiere deinen Marktwert auf 3–5 Quellen, plane eine Ankerzahl ein. Bei ELEVEL gibt es kostenlose Karriere-Webinare für Berufseinsteiger.
In unseren kostenlosen Live-Webinaren lernst du von HR-Experten wie du selbstbewusst verhandelst.
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Bereite deine Argumentationskette vor und frage dann einfach. Das Fundament für eine erfolgreiche Verhandlung legst du bereits im Vorstellungsgespräch. Und danach: die Steuererklärung nicht vergessen – der Verlustvortrag aus dem Studium spart dir im ersten Berufsjahr echtes Geld.