ELEVELFriseur-Gehalt: Median rund 2.236 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 1.836–2.545 €. Einer der niedrigsten Ausbildungsberufe – plus Trinkgeld.
Kurz gesagt: Friseur:innen verdienen im Median rund 2.236 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 1.836 €, das obere bei rund 2.545 €. Damit ist der Friseurberuf einer der am niedrigsten bezahlten Ausbildungsberufe – Trinkgeld und der Weg in die Selbstständigkeit sind wichtige Zusatzfaktoren.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas) | rund 2.236 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 1.836 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 2.545 € |
| Ausbildungsvergütung (3. Jahr) | ca. 800–950 € |
| Mit Meister / eigenem Salon | abhängig von Betrieb & Auslastung |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual sowie vergütet, liegt aber am unteren Ende der Ausbildungsvergütungen. Für die Branche gilt zudem der gesetzliche Mindestlohn als Untergrenze.
Der Friseurberuf ist handwerklich anspruchsvoll, aber wirtschaftlich schwierig: Die Löhne liegen häufig nah am Mindestlohn. Ein relevanter Teil des Einkommens entsteht über Trinkgeld sowie über Provisionen auf Dienstleistungen und Verkauf. Größere Ketten und Salons in wirtschaftsstarken Regionen zahlen tendenziell etwas besser.
Wichtig sind Betrieb (Kette vs. inhabergeführter Salon), Region, Berufserfahrung, Spezialisierung (z. B. Coloration, Barbier) und die Frage angestellt oder selbstständig. Trinkgeld und Provisionen erhöhen das tatsächliche Einkommen.
Der wichtigste Hebel ist der Friseurmeister – Voraussetzung für den eigenen Salon, in dem sich bei guter Auslastung deutlich mehr verdienen lässt. Weitere Wege sind Spezialisierungen, Führungspositionen in größeren Salons oder der Wechsel in Verkauf und Schulung der Kosmetikindustrie.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 2.236 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 1.836 €, das obere bei rund 2.545 € – hinzu kommen häufig Trinkgeld und Provisionen.
Der Beruf ist handwerklich anspruchsvoll, aber wirtschaftlich schwierig; die Löhne liegen oft nah am Mindestlohn. Ein Teil des Einkommens entsteht über Trinkgeld und Provisionen.
Die dreijährige duale Ausbildung ist vergütet, liegt aber am unteren Ende – rund 800 bis 950 € brutto im Monat im dritten Jahr. Der gesetzliche Mindestlohn bildet die Untergrenze.
Vor allem über den Friseurmeister und den eigenen Salon, dazu Spezialisierungen, Führungspositionen in größeren Salons oder den Wechsel in Verkauf und Schulung.
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Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.