ELEVELErzieher-Gehalt: Median rund 4.314 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 3.842–4.848 €. Bezahlung nach TVöD SuE, mehr mit Kita-Leitung.
Kurz gesagt: Erzieher:innen verdienen im Median rund 4.314 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 3.842 €, das obere bei rund 4.848 €. Im öffentlichen Dienst richtet sich die Bezahlung nach dem Tarifbereich Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD SuE).
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas, alle Beschäftigten) | rund 4.314 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 3.842 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 4.848 € |
| Einstieg (öffentlicher Dienst, S8a) | im unteren Bereich der Spanne |
| Kita-Leitung | deutlich darüber (S13 und höher) |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Die klassische Erzieherausbildung ist schulisch und dauert je nach Bundesland und Modell drei bis fünf Jahre, inklusive Anerkennungsjahr. Sie ist in der Regel nicht vergütet – Ausnahme ist die praxisintegrierte Ausbildung (PiA), bei der du von Beginn an eine Ausbildungsvergütung erhältst. Genau deshalb wählen immer mehr Angehende die PiA.
Die meisten Erzieher:innen arbeiten bei kommunalen, kirchlichen oder freien Trägern. Im öffentlichen Dienst greift der Tarifbereich Sozial- und Erziehungsdienst: Der Einstieg erfolgt üblicherweise in der Entgeltgruppe S8a, mit Stufensteigerungen über die Jahre. Kirchliche Träger orientieren sich meist eng am TVöD, private Träger zahlen unterschiedlich.
Neben Träger und Berufserfahrung wirken vor allem Zusatzaufgaben und Leitungsverantwortung: Eine stellvertretende Leitung oder die Leitung einer Kita hebt die Eingruppierung spürbar. Auch Zusatzqualifikationen – etwa für Integration, Sprachförderung oder als Fachkraft für frühkindliche Bildung – zahlen sich aus. Regional gibt es deutliche Unterschiede.
Der größte Sprung gelingt über die Kita-Leitung, deren Eingruppierung (S13 und höher) klar über der einer Fachkraft liegt und mit der Zahl der betreuten Kinder steigt. Weitere Wege sind eine Weiterbildung zum Fachwirt für Erziehungswesen oder ein anschließendes Studium der Sozialen Arbeit bzw. Kindheitspädagogik.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.314 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 3.842 €, das obere bei rund 4.848 €.
Die klassische schulische Ausbildung ist meist unvergütet. Bei der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) erhältst du dagegen von Anfang an eine Ausbildungsvergütung.
Im öffentlichen Dienst nach dem Tarifbereich Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD SuE), üblicher Einstieg in Entgeltgruppe S8a. Kirchliche Träger orientieren sich meist am TVöD.
Über Leitungsaufgaben – vor allem die Kita-Leitung (S13 und höher) – sowie über Zusatzqualifikationen oder ein Studium der Sozialen Arbeit bzw. Kindheitspädagogik.
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Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.