ELEVELAltenpfleger-Gehalt: Median rund 4.438 € brutto/Monat (Entgeltatlas), Viertel 3.983–4.886 € – plus Zulagen und Pflegemindestlohn als Untergrenze.
Kurz gesagt: Altenpfleger:innen verdienen im Median rund 4.438 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit). Das untere Viertel liegt bei rund 3.983 €, das obere bei rund 4.886 €. Wie in der gesamten Pflege kommen Schicht- und Nachtzuschläge hinzu, und ein bundesweiter Pflegemindestlohn bildet die Untergrenze.
| Situation | Brutto / Monat |
|---|---|
| Median (Entgeltatlas, alle Beschäftigten) | rund 4.438 € |
| Unteres Viertel (25 %) | rund 3.983 € |
| Oberes Viertel (25 %) | rund 4.886 € |
| Ausbildungsvergütung (3. Jahr) | ca. 1.300–1.400 € |
| Zulagen (Schicht/Nacht/Wochenende) | on top, je nach Dienstplan |
Alle Angaben sind Bruttowerte ohne Zulagen und Sonderzahlungen.
Seit 2020 ist die frühere Altenpflegeausbildung in die generalistische Pflegeausbildung überführt; die Altenpflege ist als Vertiefung im dritten Jahr wählbar. Die Ausbildung ist vergütet und steigt über drei Jahre auf rund 1.300 bis 1.400 € brutto im Monat.
Nach dem Examen bestimmt der Träger die Höhe. Kommunale und kirchliche Einrichtungen zahlen nach Tarif (TVöD-P bzw. AVR) mit festen Stufen und Zulagen. Für alle gilt der Pflegemindestlohn als gesetzliche Untergrenze, der zuletzt mehrfach angehoben wurde. Die im Median nicht enthaltenen Schicht-, Nacht- und Wochenendzuschläge machen einen wichtigen Teil des Nettoeinkommens aus.
Entscheidend sind Träger, Bundesland, Berufserfahrung und Fachweiterbildungen – etwa in Gerontopsychiatrie oder Palliativpflege. Auch die Übernahme einer Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung hebt das Gehalt deutlich. Zwischen den Regionen liegen mehrere Hundert Euro.
Wer aufsteigen möchte, geht über Fachweiterbildungen, die Praxisanleitung, die Wohnbereichsleitung oder die Pflegedienstleitung. Ein Studium in Pflegemanagement öffnet Leitungspositionen mit deutlich höherem Gehalt.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel teilweise die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet. Die ausschließlich männliche Form ist dabei geschlechtsunabhängig zu verstehen.
Im Median rund 4.438 € brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025). Das untere Viertel liegt bei rund 3.983 €, das obere bei rund 4.886 € – ohne die üblichen Schicht- und Nachtzuschläge.
Ja, für die Pflege gilt ein eigener, bundesweiter Pflegemindestlohn als gesetzliche Untergrenze, der zuletzt mehrfach angehoben wurde.
Ja. Seit 2020 ist sie Teil der generalistischen Pflegeausbildung und vergütet – die Vergütung steigt über drei Jahre auf rund 1.300 bis 1.400 € brutto im Monat.
Über Fachweiterbildungen (z. B. Gerontopsychiatrie, Palliativpflege), Leitungsaufgaben wie die Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung oder ein Studium in Pflegemanagement.
→ Vergleiche dieses Gehalt mit über 50 weiteren Berufen in der großen Gehaltsübersicht 2026.
Stand: August 2026. Ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültigen Tarif- bzw. Besoldungstabellen und amtlichen Statistiken. Keine individuelle Gehalts-, Rechts- oder Steuerberatung.