ELEVEL
Kurz gesagt: Fünf Methoden decken die meisten Projekte ab. Wasserfall arbeitet Phasen nacheinander ab und passt, wenn die Anforderungen klar und stabil sind. Scrum teilt die Arbeit in Sprints von zwei bis vier Wochen mit den Rollen Product Owner, Scrum Master und Development Team. Kanban kennt keine Sprints, sondern einen kontinuierlichen Fluss mit WIP-Limits. PRINCE2 ist das dokumentationsstarke Framework für Großprojekte, OKR kein Projekt-, sondern ein Zielsystem (3–5 Objectives mit je 2–4 Key Results; 60–70 % Zielerreichung gelten als Erfolg).
Ob Start-up oder DAX-Konzern: Projekte scheitern selten wegen mangelnder Fachkompetenz — sondern wegen schlechter Organisation. Die richtige Projektmanagement-Methode sorgt dafür dass Teams fokussiert, transparent und effizient arbeiten. Doch welche Methode passt zu welchem Projekt? In diesem Guide lernst du die wichtigsten Ansätze kennen und weißt danach welche du wann einsetzen solltest.
Das Wasserfallmodell ist der älteste und bekannteste Ansatz. Phasen werden sequenziell durchlaufen: Anforderungen → Design → Entwicklung → Test → Einführung. Jede Phase wird vollständig abgeschlossen bevor die nächste beginnt.
Scrum ist das populärste agile Framework weltweit. Arbeit wird in Sprints von 2–4 Wochen aufgeteilt. Am Ende jedes Sprints gibt es ein vorzeigbares Ergebnis und direktes Feedback.
Kanban visualisiert den Arbeitsfluss über ein Board mit Spalten (To Do → In Progress → Done). Anders als Scrum gibt es keine festen Sprints — Aufgaben fließen kontinuierlich durch das System.
PRINCE2 ist ein zertifiziertes PM-Framework mit klaren Rollen, Phasen und Dokumentationsanforderungen. In der öffentlichen Verwaltung und bei Großprojekten weit verbreitet.
OKR (Objectives and Key Results) ist kein PM-Framework im klassischen Sinne, sondern ein Zielsetzungssystem. Von Intel entwickelt, durch Google popularisiert. Objectives sind ambitionierte Ziele, Key Results messbare Erfolgsindikatoren.
Eine schnelle Entscheidungshilfe:
Für Berufsstarter und Professionals gibt es mehrere Zertifizierungsoptionen:
Fünf: das klassische Wasserfallmodell, die agilen Ansätze Scrum und Kanban, das stark strukturierte PRINCE2 für Großprojekte und OKR als Zielsystem. Keine davon ist universell die beste – entscheidend ist, sie situativ einsetzen zu können.
Scrum arbeitet in festen Sprints von zwei bis vier Wochen, an deren Ende ein vorzeigbares Ergebnis steht. Kanban kennt keine Sprints: Aufgaben fließen kontinuierlich über ein Board von To Do über In Progress nach Done, begrenzt durch WIP-Limits, die Multitasking und Überlastung verhindern.
Wenn die Anforderungen von Anfang an klar sind und sich die Umgebung nicht ständig ändert – etwa bei Bauprojekten oder Compliance-Vorhaben. Der Preis dafür: kaum Flexibilität bei Änderungen, spätes Nutzerfeedback und hohe Fehlerkosten.
Drei Rollen: Product Owner (Prioritäten), Scrum Master (Prozessbegleitung) und Development Team (Umsetzung). Dazu vier feste Termine je Sprint: Sprint Planning, Daily Standup, Sprint Review und Retrospektive.
OKR steht für Objectives and Key Results – ein Zielsystem, das bei Intel entstand und durch Google bekannt wurde. Ein typisches Quartal umfasst drei bis fünf Objectives mit je zwei bis vier messbaren Key Results. Schon 60 bis 70 Prozent Zielerreichung gelten als Erfolg, denn die Ziele sollen bewusst herausfordernd sein.
Für Unternehmen, die ihr Team hierzu schulen möchten, bietet ELEVEL den Agiles Projektmanagement: Inhouse-Workshop.
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Es gibt keine universell beste Projektmanagement-Methode. Wer die gängigen Ansätze kennt und situativ einsetzen kann, ist in jedem Team ein Gewinn. Jetzt kostenlos bei ELEVEL registrieren und PM-Skills vertiefen.